In der biopharmazeutischen Industrie spielt die Flüssigkeitsfiltration eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sterilität und Sicherheit des Endmedikaments. Flüssigkeitsfiltrationssysteme werden im Allgemeinen bei der Pufferfiltration, Bakterienretentionsfiltration, Wachstumsmediumfiltration, Stabilisatorfiltration und anderen Prozessen eingesetzt. Zu den Flüssigkeitsfiltrationssystemen im biopharmazeutischen Produktionsprozess gehören hauptsächlich Filtrationssysteme zur Keimbelastungsreduzierung, Sterilfiltrationssysteme und Mykoplasmen-Kontrollfiltrationssysteme.
1. Flüssigkeitsfiltration zur Reduzierung der Keimbelastung
Das Flüssigkeitsfiltrationssystem zur Keimbelastungsreduzierung dient hauptsächlich der Filterung unkritischer Flüssigkeiten mit hohem Schadstoffgehalt, wie z. B. Puffern, Waschflüssigkeiten und anderen Flüssigkeiten, die die Anforderungen der Sterilität nicht erfüllen müssen. Dadurch kann die Verstopfung des Sterilfiltersystems durch Schadstoffe im biopharmazeutischen Produktionsprozess reduziert und dessen Lebensdauer verlängert werden. Das Filtersystem verwendet im Allgemeinen sanitäre SUS316-Patronenfiltergehäuse und Hydrophile PES-Faltenfilter oder Faltenfilter aus Nylon von 0,2 Mikron.
2. Flüssigkeitsfiltration in Sterilisationsqualität
Flüssigkeitsfiltrationssysteme in Sterilisationsqualität werden hauptsächlich zum Filtern von Verunreinigungen wie Viren und Bakterien in der Flüssigkeit verwendet, um die Sicherheit und Sterilität von Biopharmazeutika zu gewährleisten. Wird im Allgemeinen im Produktionsprozess von monoklonalen Antikörpern, rekombinanten Proteinen, Impfstoffen, Plasmaderivaten usw. verwendet. Das Filtersystem verwendet im Allgemeinen Sanitäre SUS316-Patronenfiltergehäuse und Hydrophile PVDF-Plisseefilter von 0,2 Mikron.
3. Mykoplasmen-Kontrollflüssigkeitsfiltration
Das Mykoplasmen-Kontrollflüssigkeitsfiltrationssystem wird hauptsächlich nach dem sterilen 0,2-Mikron-Flüssigkeitsfiltrationssystem installiert. Seine Aufgabe besteht darin, die Sterilität und Sicherheit des biopharmazeutischen Produktionsprozesses mit hohem Verschmutzungsrisiko zu verbessern und hohe Kosten aufgrund einer Mykoplasmenkontamination während des Produktionsprozesses zu vermeiden. Das Filtersystem verwendet im Allgemeinen sanitäre SUS316-Patronenfiltergehäuse und Hydrophile PVDF-Plisseefilter von 0,1 Mikron.
Im Produktionsprozess von Biopharmazeutika wird aufgrund des unterschiedlichen Gehalts an Arzneimitteln und Medikamenten und der unterschiedlichen Hygienestandards des Produktionsprozesses auch die Gestaltung des Filtersystems unterschiedlich sein. Daher sollte ein geeignetes Filterschema entsprechend den Flüssigkeits- und Hygienestandards des jeweiligen Prozesses entworfen werden.